Therapieelemente aus der Traditionellen Chinesischen Medizin

Akupunktur

Akupunktur ist eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM und wird seit einigen tausend Jahren zur Heilung von Erkrankungen und Linderung von Beschwerden eingesetzt. Die in der Klinik praktizierte Ohrakupunktur (nach dem NADA-Protokoll) wird sowohl zur allgemeinen Beruhigung und Entspannung als auch zur Reduzierung einer Entzugssymptomatik bei Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten eingesetzt. Sie hilft, alle sich im Ungleichgewicht befindlichen körperlichen und psychischen Zustände zu regulieren. Die Behandlung nach dem NADA-Protokoll eignet sich als Basisbehandlung von Suchtkranken, psychiatrisch Kranken und Traumatisierten. Ohrakupunktur ist risikoarm und zeigt oft schon während der Behandlungssitzung eine unmittelbare Wirkung. Zur Behandlung werden drei bis fünf feine Stahlnadeln in beide Ohrmuscheln gestochen, die 45 Minuten im Ohr verbleiben.
Ebenfalls bieten wir die Handakupunktur in der PIA an. Sie ist für psychosomatische Beschwerden, wie auch Stressreduktion, bei Schlafstörungen, Unruhe und Schmerzen jeglicher Art geeignet.

Ziele und Wirksamkeit:

  • Akupunktur reduziert allgemeines Stressempfinden, führt zu Entspannung und innerer Ruhe.

  • Akupunktur hat einen wirksamen Einfluss auf die Emotionalität und eignet sich deshalb zur Öffnung für psychotherapeutische Behandlung.

  • Akupunktur wirkt stoffunspezifisch und reduziert somit die Entzugssymptomatik bei allen Formen von stofflicher Abhängigkeit.

  • Suchtakupunktur zeigt einen deutlichen Effekt der Suchtdruckreduzierung. Der natürliche Schlafrhythmus stellt sich relativ rasch ein.

  • Akupunktur regt die körpereigene Endorphinproduktion an und reguliert die Neurotransmitterwirkung, die durch den chronischen Opiatkonsum oder die Methadonbehandlung verändert sind.

  • Akupunktur klärt die Gedanken, fördert die Gelassenheit, reguliert den Appetit, fördert die Konzentration, geistige und körperliche Kräfte werden wieder aufgebaut.

Qigong

Qigong ist ein Oberbegriff aus China für eine Vielzahl uralter Übungen zur Erhaltung der Gesundheit. Auch wenn sich der Begriff Qigong erst vor wenigen Jahrzehnten in China etabliert hat, geht seine Geschichte viel weiter zurück. Weit älter ist der seit Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung in der entsprechenden Literatur sehr häufig benutzte Begriff Yangsheng (Nähren bzw. Kultivieren des Lebens), der in umfassender Weise eine Kunst der Lebensführung, von der die Qi-Übungen nur einen Teil darstellen, beschreibt. Qigong bedeutet frei übersetzt "den Umgang mit der Lebensenergie erlangen". "Qi" ist die Bezeichnung für Lebensenergie und "Gong" bedeutet „Arbeit“ oder „Erfolg durch Ausdauer und Übung“ (COHEN 2006, 29). Da Qi ein dynamisches Prinzip ist, bestehen die wichtigsten Aufgaben im Qigong darin, dem Qi ein freies Fließen zu ermöglichen, verbrauchtes Qi auszuscheiden und frisches Qi aufzunehmen. Die Übungen können sowohl in weichfließenden Bewegungen ausgeführt werden, im Stand, in der Fortbewegung als auch im Sitzen oder Liegen.

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