Wie wirken Sprache und Musik auf Menschen mit psychischen Erkrankungen? Und welche Möglichkeiten bieten sie für die professionelle psychiatrische Pflege? Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 30 unserer Pflegefachkräfte im Rahmen eines ganztägigen Fachseminars am 3. Juni 2026.
Als Referent war Prof. Dr. Michael Schulz zu Gast, Hochschulprofessor und stellvertretender Pflegedirektor am LWL-Klinikum Gütersloh. In seinem Vortrag stellte er aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur Bedeutung von Sprache und Musik in der psychiatrischen Pflege vor und zeigte anhand praxisnaher Beispiele auf, wie beide gezielt zur Unterstützung von Genesungsprozessen eingesetzt werden können.
Im Mittelpunkt standen die bewusste Gestaltung von Kommunikation im Pflegealltag sowie die Frage, wie Musik therapeutische Prozesse begleiten und fördern kann. Die Teilnehmenden erhielten zahlreiche Anregungen für ihre tägliche Arbeit und setzten sich intensiv mit beziehungsorientierten Ansätzen in der psychiatrischen Versorgung auseinander.
Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Fundierung und praxisnaher Vermittlung gelang es Prof. Dr. Schulz, die vielfältigen Wirkungen von Sprache und Musik anschaulich zu vermitteln. Der rege Austausch während der Veranstaltung machte deutlich, auf welch großes Interesse diese Themen bei den Pflegefachkräften stoßen.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus. Besonders geschätzt wurden die hohe fachliche Qualität des Seminars, die Praxisnähe der Inhalte sowie die Möglichkeit, neue Impulse für die eigene berufliche Tätigkeit mitzunehmen.